Landtagsabgeordneter für Dithmarschen-Nord
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Presseartikel
11.01.2017, 19:35 Uhr | DLZ
Mobilität ist das Thema Nummer eins
Die Eider-Treene-Sorge GmbH blickt auf ein bewegtes Jahr zurück
Hin und wieder wird Karsten Jasper angesprochen, dass er die Verwaltungen der Region mit ein paar Elektroautos ausstatte und die Eider-Treene-Sorge-GmbH (ETS) sich somit nur mit sich selbst beschäftige. Doch mit dieser Sicht ist der Geschäftsführer der Entwicklungsagentur ganz und gar nicht einverstanden.
Bargen - Die Elektromobilität und deren Voranschreiten bildet das große Hauptthema der ETS des vergangenen Jahres. „Wir haben das schon 2015 angestoßen, aber jetzt ist das zum Tragen gekommen“, sagt Karsten Jasper. Im März haben die Ämter der Eider-Treene-Sorge-Region Elektroautos und je eine Ladestation bekommen. In Dithmarschen steht die E-Tankstelle am Markttreff Inne Merrn in Hennstedt. Sie kann von jedem Fahrer eines elektrischen Autos kostenfrei genutzt werden. „Der Wirt hat mir schon stolz ein Foto eines großen Tesla gezeigt, der bei ihm auf dem Parkplatz stand.“ Tesla ist eine amerikanische EAutomarke. „Der Fahrer hat sich bewusst für eine Unterkunft in Hennstedt entschieden, weil es dort die Ladesäule gibt“, sagt Jasper.
Das Beispiel bestätigt dem Geschäftsführer, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn statt nur einer Spielerei für Wenige sieht er in dem Projekt den Startschuss, die Mobilität auf dem Land weiter zu fördern. Und das mit zukunftsweisender Technologie.
„Wir bewerben uns mit dem Projekt bei der Energieolympiade des Landes.“ Keine andere Verwaltung in Schleswig-Holstein habe Vergleichbares auf die Beine gestellt. „Wir rechnen uns durchaus Chancen aus, zu gewinnen“, ergänzt ETS-Sprecher Yannek Drees.
Über die E-Autos hinaus hat die Entwicklungsagentur weitere Mobilitätskonzepte für die Region bearbeitet. Drei konkrete Ideen – die Verknüpfung von Fahrradtourismus mit Buslinien zum Weiterfahren, Mitfahrbänke und ein Dorfauto – sollen nun in den Gemeinden umgesetzt werden, die diese Ideen hervorgebracht haben. „Zunächst haben wir überall Insellösungen. Wir müssen weg von diesem Prinzip“, sagt Drees. Deswegen lohne es sich aus Sicht der ETS, einen Mobilitätsmanager einzustellen. „Er kümmert sich darum, wie wir die Maßnahmen umsetzen und verknüpft die Projekte“, sagt Karsten Jasper.
Des Weiteren hat die ETS GmbH im vergangenen Jahr Ämter und Kommunen mit Fördermitteln für weitere Entwicklungskonzepte unterstützt. „Das Amt Eider hat ein Amtsentwicklungskonzept auf den Weg gebracht, ohne dass es keine weiteren Fördergelder bei nachfolgenden Projekten gibt. Delve hat 15 000 Euro für eine Machbarkeitsstudie für den Markttreff bekommen, der Westhof für eine Tiefengeothermieanalyse im Gewächshaus Hennstedt 20 000 Euro und Schalkholz für eine Naturraumanalyse 3000 Euro“, zählt Jasper auf. Gerade über die in der Summe kleinen Projekte freut sich der Geschäftsführer. „Wenn sich ein Problem auftut, haben die Organisatoren in uns einen Ansprechpartner, und wir helfen mit kleinen Summen, Denkanstöße zu geben, wie sie ihren Ort weiterentwickeln können.“ Das mache letztlich die ETS aus. „Herausragend war 2016 der Regionaltag“, sagt Jasper im weiteren Rückblick auf das vergangene Jahr. „Der dient als Schaufenster der vielen Projekte. Ich merke, mit wie viel Stolz diese vorgestellt werden, und der Tag ist für Aussteller und Besucher interessant.“ Um die Veranstaltung am 1. Mai in dieser Qualität und Beliebtheit zu belassen, bietet die ETS ihn bewusst nur alle zwei Jahre an. „Außerdem ist das für Yannek Drees mit sehr viel Aufwand verbunden“, sagt Jasper.
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