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Presseartikel
24.02.2017, 15:40 Uhr | Übersicht | Drucken
Schleswig-Holstein legt Aktionsplan für Inklusion vor
Land will behinderte Menschen besser integrieren

Mit einem umfassenden Aktionsplan will Schleswig-Holstein die Inklusion behinderter Menschen in allen Lebensbereichen vorantreiben. Unter Beteiligung von Bürgern habe die Landesregierung einen Plan vorgelegt, der auch im Vergleich mit anderen Ländern zukunftsweisende Maßstäbe setze, sagte Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) im Landtag. Der Aktionsplan stieß trotz vereinzelter Kritik weitgehend auf Zustimmung.


Kiel - Nach Regierungsangaben leben in Schleswig-Holstein rund 558 000 Menschen mit einer Behinderung. Immerhin fast 20 Prozent. 342 000 Menschen gelten als schwerbehindert. Mit dem Aktionsplan will die Regierung die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen voranbringen. "Unser Ziel ist klar: eine Gesellschaft, ein Schleswig-Holstein in dem Menschen mit und ohne Behinderungen ganz selbstverständlich zusammenleben und arbeiten", erklärt Alheit. Das Ziel der Inklusion erfordere auch Veränderungen im Denken und Handeln aller. "Die Überwindung von Barrieren in den Köpfen ist Grundvoraussetzung für nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft."

Der Aktionsplan gliedert sich in zehn sogenannte Handlungsfelder, darunter Bewusstseinsbildung und unabhängige Lebensführung. Es geht weiter um Teilhabe in Kultur, Sport, Freizeit, mehr Mobilität und Barrierefreiheit in Kommunikation und Information.

CDU, FDP, SSW und Piraten kritisieren die schleppenden Fortschritte und unklaren Konzepte im Plan. Karsten Jasper (CDU) bemängelte auch, dass der Aktionsplan die Probleme außerhalb der Verantwortung des Landes nicht erfasse.



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