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17.04.2009 - Übersicht | Drucken

Fachhochschule hofft auf Zuwachs – „Schöne Perspektiven für die FHW“: zwei neue Studiengänge in Planung

Heide – Mit ihren derzeit knapp 1.200 Studenten hat die Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Doch die Erfolgsgeschichte der 1993 gegründeten Westküsten-Hochschule soll fortgeschrieben werden. FHW-Präsident Professor Dr. Hanno Kirsch hofft auf die Einrichtung zweier weiterer Studiengänge.

Ende vergangenen Jahres sei die Zielvereinbarung mit der Landesregierung abgeschlossen worden, sagte Kirsch. Diese Vereinbarung umfasst unter anderem die Option, zwei neue Studiengänge einzurichten. Land und Hochschule prüfen nun, wie und ob die Einrichtung umgesetzt werden kann. Dabei geht es auch um den Einsatz von Geldern aus dem Hochschul-Pakt-II.

Einen ersten konkreten Vorschlag erwartet Kirsch zum Ende des Jahres. „Eine endgültige Entscheidung könnte 2010 fallen“, so der FHW-Präsident. Die Zeit drängt, denn bis 2020 wird in Deutschland ein Studentenberg erwartet, dessen Gros erst 2011 ein Studium aufnehmen wird.

Bei den geplanten und erhofften neuen FHW-Studiengängen handelt es sich um „Nordic Management“ sowie um „Facility Environmental Engineering“.

Nordic Management bildet schon jetzt einen Schwerpunkt im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre (BWL). Die Fortentwicklung zu einem eigenständigen Studiengang wäre, so Dr. Kirsch, „eine gute Erweiterung“. Zumal es Nordic Management, wie es in Heide gelehrt wird, in dieser Form laut FHW-Pressesprecher Michael Engelbrecht deutschlandweit kein zweites Mal gibt. Die ausgebildeten Betriebswirte sollen das Rüstzeug haben, „erfolgreich mit dem oder im nordeuropäischen Markt agieren zu können“, erklärt der FHW-Präsident.

Dazu wird die reine Betriebswirtschaftslehre ergänzt durch Kultur- und Sprachvermittlung. Voraussichtlich sollen die künftigen Nordic-Manager der FHW Schwedisch pauken, das als gute Grundlage für das Erlernen der anderen nordeuropäischen Sprachen gilt. Insgesamt sieht Kirsch in Nordeuropa auch künftig eine wirtschaftliche Boom-Region mit guten beruflichen Chancen für die FHW-Absolventen.

Das für Laien kaum verständliche Begriffsmonstrum „Facility Environmental Engineering“ bezeichnet eine energetische Gebäudesanierung. Grob gesagt: Durch den Einsatz moderner Automatisierungstechnik und intelligentes Bauen soll der Energieverbrauch von Gebäuden gesenkt werden.

Da es die beiden geplanten Studiengänge in Schleswig-Holstein nicht gibt, sieht Kirsch „schöne Perspektiven für die FHW“.

Zum Semesterstart im vergangenen Herbst war die Nachfrage so groß, dass in mehreren Studiengängen ein Numerus Clausus festgelegt werden musste. Für Tourismus lag er im Einser-Bereich, für BWL sowie Wirtschaft und Recht war eine Zwei vor dem Komma erforderlich. Elektrotechnik sowie Management und Technik waren zwar komplett belegt, kamen bislang aber ohne Zugangsbeschränkung aus.

Von den knapp 1.200 Studierenden der FHW stammen momentan 38 nicht aus Deutschland. (dh

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