Landtagsabgeordneter für Dithmarschen-Nord
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19.11.2008 - Dithmarscher Landeszeitung Übersicht | Drucken

Doch noch Hoffnung auf Radweg – Wrohm und Osterrade setzen jetzt auf Nachschiebeliste

Wrohm – Die Bürgermeister von Wrohm, Hans-Otto Johannsen, und von Osterrade, Peter Hinrichsen, schauen wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft: Der CDU-Landtagsabgeordnete Karsten Jasper stellte jetzt in Aussicht, dass der Radweg von Wrohm nach Osterrade doch noch innerhalb der nächsten beiden Jahre gebaut werden könnte.

Dithmarscher Landeszeitung - „Wir waren wie vor den Kopf gestoßen, als wir im August die Nachricht aus Kiel erhielten, dass die schon zugesagte Baumaßnahme wieder gestrichen worden sei“, erklärt Johannsen. „Die Planung und der Grunderwerb waren durch den Landesbetrieb für Straßenbau in Itzehoe schon längst abgeschlossen“, ergänzt Kay Wengoborski vom Amt Mitteldithmarschen. Auch für den Albersdorfer Bürgermeister Peter Mucke gibt es keinen Zweifel: „Das letzte Teilstück des Radweges an der L 148 von Wrohm nach Albersdorf muss her. Dafür haben wir lange genug gekämpft.“

Man habe sogar dem Kompromiss zugestimmt, vom Ehrenmal bis zum Zentrum von Osterrade keinen separaten Radweg zu bauen, sondern einen vorhandenen Wirtschaftsweg zu nutzen. „Auch wenn das nicht die ideale Lösung ist“, findet Kay Wengoborski. Im Namen der betroffenen Gemeinden habe das Amt Mitteldithmarschen schriftlich auf die Dringlichkeit hingewiesen und darum gebeten, den abschlägigen Bescheid zurückzunehmen.

Auch für Karsten Jasper steht die Notwendigkeit des Radweges außer Frage. Die Streichung der Maßnahme erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete damit, dass jedes Landesministerium gehalten worden sei, die Ausgaben radikal um zehn Prozent zurückzufahren. „Ich habe jedoch bereits im August das Gespräch mit dem Wirtschaftsminister und unserem Fraktionsvorsitzenden Dr. Johann Wadephul gesucht und die Situation hier vor Ort deutlich gemacht. Auf Initiative einiger CDU-Landtagsabgeordneter aus dem ländlichen Raum hat die Landesregierung dann am 11. November beschlossen, für Bauarbeiten an Straßen und Infrastruktur im Land für die Jahre 2009 und 2010 weitere 14 Millionen Euro bereitzustellen.“ Das ist Musik in den Ohren der Kommunalpolitiker, die nun hoffen, dass ihr gewünschter Radweg auf der Nachschiebeliste ganz vorne steht, während der Haushaltssitzung im Dezember beschlossen wird und sie spätestens im Januar einen positiven Bescheid erhalten.

Der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Eider, Meinhard Lübbers, lenkt die Aufmerksamkeit auch noch auf den ausstehenden und in Aussicht gestellten Radweg von Hägen nach Süderheistedt. „Der erste Bauabschnitt von Hennstedt nach Hägen ist vollendet. Wir alle warten nun auf die Weiterführung. Es ergibt keinen Sinn, die letzten 1,2 Kilometer einzusparen“, ist er sich mit den beiden betroffenen Bürgermeistern, Jan Hinrich Seebrandt und Birgit Meier, einig. Die Vorgespräche mit den Grundstückseigentümern seien gut gelaufen, sodass der konkreten Planung nichts im Wege stehe. Jasper versprach, sich auch hierfür einzusetzen. (Gaby Schütze

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