Landtagsabgeordneter für Dithmarschen-Nord
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30.10.2008 - Übersicht | Drucken

Raffinerie heizt Gewerbepark ein – Richtfest bei Übernahmestation

Hemmingstedt – Die Wärmeversorgung im Gewerbepark Westküste macht jetzt endlich auch sichtbare Fortschritte: Gestern feierten 90 Projektbeteiligte im Gewerbegebiet an der Bundesstraße B 203 Richtfest: Der Dachstuhl einer Übernahmestation ist fertig, eine Trafo-Station wurde errichtet, das unterirdische Fernwärmenetz ist größtenteils verlegt, und die Hauptkomponenten sind montiert.

Grundgedanke des Projektes ist, die in der Shell-Raffinerie anfallende Abwärme zu nutzen und damit die Unternehmen im Gewerbepark Westküste zukünftig zu versorgen. Dazu wird ein System aus Wärmetauschern, Pumpen und Rohrleitungen gebaut, mit dem die Industrie-Abwärme in Fernwärme umgewandelt wird. Dadurch sollen die angeschlossenen Betriebe weitgehend auf Öl oder Gas verzichten. Nach der ersten Ausbaustufe, am Mitte 2009, sollen 15 Megawatt Heizwärme zur Verfügung gestellt werden. Mittelfristig können bis zu 30 Megawatt ausgekoppelt werden. Die Gesamtkosten des Fernwärmeprojektes betragen zirka 1,1 Millionen Euro, davon entfallen allein 880.000 Euro auf die Anlagentechnik und 205.000 Euro auf die Bautechnik. Im Rahmen einer Feierstunde lobten die Hemmingstedter Bürgermeisterin Anke Marohn und ihr Amtskollege aus Heide, Ulf Stecher, das Fernwärme-Projekt.

„Es ist ein Stück Dithmarscher Wirtschaftsförderung, weil viele Unternehmen der Region daran mitarbeiten“, sagt Anke Marohn. Für Stecher ist es ein örtliches Konjunkturprogramm, das Arbeitsplätze schafft. Der gesamte Gewerbepark wird mit 4,8 Millionen Euro gefördert. (rom

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